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Stress

"Man kann nicht denken, wenn man es eilig hat."

Platon

 

 

 

 




Stress bedeutet für jeden etwas anderes:
Belastungen am Arbeitsplatz, in der Schule, Probleme zuhause z. B. mit den Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, aber auch das tägliche Einerlei, Monotonie, Einsamkeit, Arbeitslosigkeit - das alles kann Stress sein. Und jeder reagiert anders darauf: nervös und hektisch, angespannt, ängstlich, gereizt, aggressiv oder auch hilflos, traurig, mit depressiven Verstimmungen, vielleicht auch mit vermehrten körperlichen Beschwerden.

Dieses Seminar wendet sich an alle, die lernen wollen, mit ihren individuellen alltäglichen Belastungen gelassener, souveräner und damit gesünder umzugehen - sei es, dass sie bereits unter körperlichen Beschwerden leiden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Störungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen oder dass sie es erst gar nicht so weit kommen lassen wollen.
Die Teilnehmer werden dazu angeleitet, ihre konkreten Belastungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, die sie belastenden Situationen und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren sowie ihre Problemlösefähigkeiten zu mobilisieren und anzuwenden.
Nutzen Sie die zahlreiche Möglichkeiten, um Ihren eigenen Stress konsequent abzubauen, Burnout vorzubeugen und zu einer ausgewogenen "Work-Life-Balance" zu gelangen.

Inhalte

  • Stress und seine Entstehung:
    Psychologisches Stressmodell von Lazarus: Stressoren, gedankliche Bewertungen, Stressreaktionen
  • Analyse der individuellen Stresssituationen, der eigenen stressverschärfenden gedanklichen Bewertungen und Reaktionen der Teilnehmer
  • Wirkungsweisen von problemorientierten und reaktionsorientierten Stressbewältigungsstrategien
  • Individuelle Hilfestellungen zum Erwerb geeigneter Methoden
  • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch zum Einsatz der Stressbewältigungsstrategien im beruflichen und privaten Alltag der Teilnehmer 

Methoden

  • Informations- und Arbeitsblätter sowie Gruppengespräche zur Analyse des eigenen Verhaltens in Stresssituationen 
  • Selbstbeobachtung in belastenden Situationen 
  • Demonstration und Erläuterung verschiedener Methoden zur Stressbewältigung:
    • Problemlösestrategien
    • Kognitive Techniken zur Veränderung der stressverschärfenden gedanklichen Bewertungen und zum Erwerb alternativer belastungsreduzierender Selbstinstruktionen
    • Gezieltes Verhaltenstraining: Einübung des angestrebten Bewältigungsverhaltens wie selbstsicheres Auftreten, konstruktive Konfliktregelung
    • Entspannungsverfahren
    • Genießen in Alltagssituationen
  • Begleitende Durchführung von Übungen mit kontinuierlichem Feedback durch die Trainerin
  • Selbstständige Durchführung der erlernten Stressmanagementstrategien im beruflichen und privaten Alltag
  • Gruppengespräche zur Evaluation der Umsetzung in der Realsituation

Eine Kostenübernahme für die psychologische Gesundheitsförderung durch Stressbewältigung (nach Prof. Kaluza) kann bei der Krankenkasse beantragt werden.
Weitere Informationen zu Stress und Burnout erhalten Sie von mir in einem Artikel der Kreuznacher Rundschau vom 5. September 2013.

4 Termine à 240 Minuten oder 8 Termine à 120 Minuten
Teilnehmerzahl: maximal 10